Wieder hat Stefan Raab die Promis zu seiner spektakulären und lustigen Wok WM geladen, und wie jedes Jahr saß ich mit Begeisterung vor dem Fernseher. Persönlich gefällt mir das Qualifying am Vortag ja fast am besten, wenn die wagemutigen Wok-Piloten von einer Sprungschanze ins Wasser fliegen. Zum Schreien komisch!
Aber auch das Rennen an sich war dieses Jahr spannend, und sorgte für die ein oder andere Überraschung. Stefan Raab enttäuschte mit einem, für seine Verhältnisse schlechten ersten Lauf, und konnte sich somit in diesem Jahr, trotz der guten zweiten Zeit, keinen Podiumsplatz sichern. Lucy, von den No Angels, zeigte dafür, dass Wokfahren keine reine Männerdomäne mehr ist. Sie belegt im Einzelwok den 3. Platz. Im Grunde war sie die Siegerin des Abends, und die erste Frau auf dem Treppchen seit es diese Sportart gibt. Sieger wurde, es war keine Überraschung, zum siebten mal der Hackl Schorsch.
Der 4er-Wok war in meinen Augen dieses Jahr nicht so interessant wie die Einzelfahrten, da ein Profi-Team problemlos den ersten Platz erobert hat. Das finde ich immer schade, wenn Sportgrößen, die mit der Materie des Bobfahrens vertraut sind, antreten, da die Laien kaum eine Chance haben. Alles in allem, war die Veranstaltung aber wieder absolut gelungen, und ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn wieder zum rasanten Rennen im Wok geladen wird.